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skolstrejk för klimatet – fridays for future

... ist ein von der 16- jähringen schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg gestarteter Streik. Jeden Freitag demonstriert sie vor dem schwedischen Parlament für Umweltschutz anstatt in die Schule zu gehen. „Warum sollte man für eine Zukunft lernen, die es niemals geben wird“ ist ihr Motto, mit dem sie auch in über 50 weiteren Länder weltweit Schüler dazu inspiriert hat, sich für eine bessere Umweltpolitik einzusetzen. 

Am 18.01.2019 fand um 11 Uhr vormittags eine solche Demonstration in vielen Städten Deutschlands, unter anderem auch in München, von der LMU bis zum Maximiliansmonument, statt. Deutschlandweit nahmen ca. 30000 engagierte Menschen teil, davon über 1800 in München. Allein 36 dieser Schüler waren von unserer Schule und schwänzten lieber „unentschuldigt“ den Unterricht, um bei dieser Aktion teilzunehmen und riskierten hierfür sogar einen Verweis. 

Der Grund für die frühe Uhrzeit ist, einen größeren Effekt zu erzielen, um Politiker mit dem Engagement der Schüler auf dieses Problem aufmerksam zu machen, und klarzumachen, dass eine schnelle Lösung von Nöten ist. Während der Demonstration hört man die Teilnehmer Sprüche wie „Wir sind jung, wir sind laut, weil man uns die Zukunft klaut“ als auch „Hopp, hopp, hopp, Kohlestopp“ rufen, was ihre Wut, dass sie die Folgen der heutigen Klimapolitik - und deren Defizite - ausbaden müssen, deutlich zum Ausdruck bringt. Ein erster Versuch, um eine weitere Zerstörung zu vermeiden, wurde 2018 in Europa ein gesetzliches Verbot für Einwegplastikgeschirr und -strohhalme ab 2021 ausgesprochen. Trotzdem ist das aber noch lange nicht genug. 

Um zumindest Plastik im Alltag vermeiden zu können, kann man verpackungslose Nahrungsmittel im Unverpackt-Laden, auf dem Markt oder dem Bauernhof kaufen. Ebenfalls hilft es der Umwelt, die öffentlichen Verkehrsmittel statt des eigenen Autos, oder noch besser, das Fahrrad, zu nutzen. Bei neuen Fashion-Trends bietet sich ebenfalls der Second-Hand-Laden an. Zusammenfassend: Nachhaltigkeit ist das A und O und sollte immer als Erstes bedacht werden!

Tobias