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How to: Neue Sprachen lernen

Привет und bienvenue!

 

Kennt ihr das? Ihr sitzt in der Bahn, hört wie zwei Leute sich unterhalten, dreht also langsam eure Musik runter, um vielleicht ein bisschen von dem Klatsch mitzukriegen – vergeblich. Egal, wie sehr ihr euch anstrengt, ihr versteht kein Wort von dem, was sie sagen, weil es in einer anderen Sprache ist. Da wünscht man sich schon, dass man von einem Moment auf den anderen diese erlernen könnte. Es gibt jedoch viele Wege und Hilfsmittel, von denen ihr dabei Gebrauch machen könnt. Los geht’s!

 

1. Informier dich ein bisschen näher über die Sprache.

Leih einen Sprachkurs aus einer Bibliothek aus und schau Videos in der Sprache an. Um zu vermeiden, dass du einen Gruppenkurs für hunderte von Euro buchst und am Ende dir der Klang oder die Schreibweise nicht gefällt, solltest du dies unbedingt machen. Denn sonst ist es, als würdest du in einer langweiligen Unterrichtsstunde in deinem Hassfach sitzen.

 

2. Taste dich an die Sprache heran. 

Hierfür eignen sich Lernapps wie ”Memrise” oder ”Duolingo” prima. Da kannst du kostenlos einige Floskeln erlernen und erste grammatische Konstruktionen lernen zu verstehen. Mein Tipp für all diejenigen, die ein neues Schriftsystem erlernen müssen: Suche auf YouTube nach ABC-Liedern und sprich sie nach. Schreib dir das Alphabet auf und darunter ein paar Wörter in deiner Muttersprache als Beispiel, bei welchen ein Laut ähnlich klingt.

 

3. Entwickle eine Routine zum Lernen

Sei es, dass du jeden Tag eine halbe Stunde Aufgaben aus deinem Buch erledigst oder jeden Mittwoch zum VHS-Sprachkurs (sehr empfehlenswert, es gibt da sogar Gebärdensprache!) gehst. Zieh es wirklich durch, denn es bringt dir nicht viel, wenn du nur alle zwei Wochen mal, oder wenn dir langweilig ist, in ”babbel” reinschaust.

 

4. Stelle Muttersprachlern Fragen, wenn du etwas nicht verstehst – die allermeisten werden freundlich und offen antworten.

 

5. Der wichtigste Tipp: GIB NICHT AUF!

Jeder macht mal Fehler, das ist menschlich. Selbst Dozenten bauen manchmal einen Buchstabendreher ein oder vergessen ein Wort. Lass dich nicht davon unterkriegen, denn wenn du mit einer positiven Einstellung und Geduld an das Ganze rangehst, wirst du mehr Erfolg haben, als wenn du frustriert wirst, weil du nach zwei Wochen noch keinen Roman in der Sprache verfassen kannst.

 ~Lucy